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Grammy-Verleihung

Es war zu erwarten und keinen Überraschte es so wirklich: Die größte Abräumerin der diesjährigen Grammy Awards, war nicht anwesend. Aus logistischen Gründen nach dem späten Visum konnte Amy Winehouse nicht bei ihrem eigenen Triumph live bei der Verleihung dabei sein.

Sie war live aus London zugeschalten und durfte sich über Satellite artig für ihre viele Grammys bedanken. Insgesamt fünf Grammys erhielt die Sängerin, die wegen Drogenproblemen immer wieder negativ in die Schlagzeilen gerät. So erhielt sie unter anderem Grammys für “Best New Artist” und “Song of the Year”, worüber sie sich auch sichtbar freute.

Zweiter Gewinner der Grammys war ohne Zweifel der Rapper Kanye West, der von acht Nominierungen immerhin vier Grammys mit nach Hause nehmen durfte. Ein kleines Eklata fand in den Augen des Rappers, während seiner Dankesrede statt, in der er unter anderem seiner kürzlich verstrobenen Mutter danken wollte. Sie fiel kurzer Hand der Pausenmusik zu Opfer. Das fand Kayne West gar nicht lustig: “Wenn ihr mich nicht ausreden lassen wollt, dann stellt wenigstens auch die Pausenmusik ab.” Auch wurmte es ihn ein bisschen, dass er nicht den Grammy in der “Best Album”-Kategorie gewonnen hat – schon das dritte Jahr in Folge. So meint er: “Natürlich habe ich den Grammy in der Klasse verdient. Und ich weiß auch, dass das arrogant klingt. Aber ein Künstler in der besten Zeit seiner Karriere sollte auch als ein solcher Künstler geehrt werden.” Verloren hatte er den Grammy gegen Herbie Hancock.

Waren die Grammys schon vor Beginn durch den Drehbuchautorenstreik bedroht, waren sie in Nachhinein ein Großer Erfolg. Endlich gab es wieder Glanz und Glamour im Staples Center.

Unterhaltung während der insgesamt 110 Verleihungen sorgten wieder viele Stars, zum Beispiel das ungewöhnliche Duett von Tina Turner und Beyoncé Knowles.
Hier noch einen kleinen Auszug der Grammy Gewinner, die vollständige Liste gibt es hier:Category 1Record Of The Year
(Award to the Artist and to the Producer(s), Recording Engineer(s) and/or Mixer(s), if other than the artist.)
Irreplaceable
Beyoncé
Beyoncé Knowles, S. Smith & Stargate, producers; Jim Caruana, Jason Goldstein & Geoff Rice, engineers/mixers
Track from: B’Day
[Sony Urban Music/Columbia/Music World Productions]The Pretender
Foo Fighters
Gil Norton, producer; Adrian Bushby & Rich Costey, engineers/mixers
[Roswell/RCA Records]Umbrella
Rihanna Featuring Jay-Z
Kuk Harrell, Terius „The Dream“ Nash & C. „Tricky“ Stewart, producers; Kuk Harrell & Manny Marroquin, engineers/mixers
Track from: Good Girl Gone Bad
[Def Jam]What Goes Around…Comes Around
Justin Timberlake
Nate (Danja) Hills, Timbaland & Justin Timberlake, producers; Jimmy Douglass & Timbaland, engineers/mixers
[Jive/Zomba]

Rehab
Amy Winehouse
Mark Ronson, producer; Tom Elmhirst, Vaughan Merrick, Dom Morley, Mark Ronson & Gabriel Roth, engineers/mixers
Track from: Back To Black
[Universal Republic Records]

Category 2

Album Of The Year
(Award to the Artist(s) and to the Album Producer(s), Recording Engineer(s)/Mixer(s) & Mastering Engineer(s), if other than the artist.)
Echoes, Silence, Patience & Grace
Foo Fighters
Gil Norton, producer; Adrian Bushby & Rich Costey, engineers/mixers; Brian Gardner, mastering engineer
[Roswell/RCA Records]

These Days
Vince Gill
John Anderson, Guy Clark, Rodney Crowell, Diana Krall & The Del McCoury Band, featured artists; Vince Gill, John Hobbs & Justin Niebank, producers; Neal Cappellino & Justin Niebank, engineers/mixers; Adam Ayan, mastering engineer
[MCA Nashville]

River: The Joni Letters
Herbie Hancock
Leonard Cohen, Norah Jones, Joni Mitchell, Corinne Bailey Rae, Luciana Souza & Tina Turner, featured artists; Herbie Hancock & Larry Klein, producers; Helik Hadar, engineer/mixer; Bernie Grundman, mastering engineer
[Verve]

Graduation
Kanye West
Dwele, Lil Wayne, Mos Def & T-Pain, featured artists; Warryn „Baby Dubb“ Campbell, Mike Dean, Eric Hudson, Brian „Allday“ Miller, Nottz, Patrick „Plain Pat“ Reynolds, Gee Roberson, Toomp & Kanye West, producers; Craig Bauer, Bruce Buechner, Andrew Dawson, Mike Dean, Anthony Kilhoffer, Greg Koller, Manny Marroquin, Nottz Raw, Tony Rey, Seiji Sekine, Paul Sheehy & D. Sloan, engineers/mixers; Vlado Meller, mastering engineer
[Roc-A-Fella Records]

Back To Black
Amy Winehouse
Mark Ronson & Salaam Remi, producers; Tom Elmhirst, Vaughan Merrick, Dom Morley, Gary Noble, Derek Pacuk, Matt Paul, Mark Ronson, Gabriel Roth & Franklin Socorro, engineers/mixers; Stuart Hawkes, mastering engineer
[Universal Republic Records]

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